In vielen Unternehmen verschlingt der reine IT-Betrieb den Löwenanteil der Budgets. Legacy-Systeme treiben die Ausfallrisiken nach oben und lassen zu wenig Raum für Innovationen. Angesichts von KI und hybrider Arbeit werden solche Altsysteme schnell zum Wettbewerbsnachteil. Wie gelingt der Ausstieg aus dieser Abhängigkeit, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden?

Wenn Legacy die Zukunft blockiert

Mitarbeitende benötigen in Zeiten von Hybrid Work von überall Zugriff auf Daten und Anwendungen. Alte Systeme sind dieser Anforderung nicht mehr gewachsen: Sie erschweren Integrationen und stehen einem schnellen Time-to-Market im Weg. „Ein Großteil der IT-Ressourcen fließt in den Betrieb statt in die Weiterentwicklung“, sagt Florian Beiter, Senior Director Sales bei HP. Legacy sei damit weniger ein technisches Ärgernis als vielmehr eine strategische Wachstumsbremse.

Dazu kommen höhere Ausfallrisiken, mangelnde Skalierbarkeit, steigende Wartungskosten und die Abhängigkeit von wenigen Fachleuten. Spätestens wenn strategische Initiativen verzögert oder verhindert werden, erkennen Unternehmen Beiter zufolge den Handlungsdruck. Oft fehle dann das Wissen, was zu tun ist. Hier hilft eine fundierte Analyse.

Forian Beiter, Senior Director Sales bei HP

„Ein Großteil der IT-Ressourcen fließt in den Betrieb statt in die Weiterentwicklung“, warnt Florian Beiter, Senior Director Sales bei HP. Legacy sei damit weniger ein technisches Ärgernis als vielmehr eine strategische Wachstumsbremse.

Warum der Ausbruch so schwerfällt

Viele Unternehmen kämpfen mit über Jahrzehnte gewachsenen, eng verflochtenen Systemen, die sich nur schwer entkoppeln lassen. Fehlende Transparenz über Abhängigkeiten, hohe Migrationsrisiken und begrenzte Ressourcen halten den Wandel zusätzlich auf, weiß Beiter.

Hinzu kommen Hürden jenseits der Technik. Veränderungsresistenz gebe es in jeder Organisation, dazu fehle vielerorts eine Governance für moderne Architekturen. Regulatorische Anforderungen und die Angst vor Betriebsunterbrechungen schieben notwendige Transformationen auf.

Adaptive Architektur: flexibel, modular, datengetrieben

Wie sieht die Alternative aus? „Eine adaptive IT-Architektur sollte flexibel und skalierbar sein und sich kontinuierlich anpassen können“, so Beiter. Was die IT leisten muss, ändert sich laufend, etwa durch neue Formen der Zusammenarbeit oder steigende Geschäftsanforderungen. Den Kern bilden offene, modulare Plattformen, die Cloud, Edge und On-Premises nahtlos integrieren. Dank Automatisierung und datengetriebener Steuerung lassen sie sich effizient betreiben.

Das Rückgrat einer solchen Architektur ist die HP Workforce Experience Platform (WXP). Sie verschafft IT-Teams anbieteragnostisch Überblick und Kontrolle über ihr Endgeräte-Ökosystem. Ihre KI wurde mit Milliarden von Telemetrie-Datenpunkten trainiert, um Probleme bei Computer-, Druck- und Collaboration-Geräten zu vermeiden. Ergänzt um As-a-Service-Modelle und klare Governance liefert der Ansatz höhere Agilität und eine IT, die zur Wertschöpfung beiträgt.

Wie HP WXP in der Praxis funktioniert, zeigt dieses Demo-Video.

Den größten Vorteil bringt das Vorausschauen: KI-Analysen werten die erfassten Telemetriedaten aus und erkennen wiederkehrende Fehlerbilder. Das legt Zusammenhänge offen, die angesichts der schieren Menge oft niemand zeitnah sieht. So verschiebt sich der Betrieb von reaktiv zu präventiv. Schwachstellen lassen sich beheben, „idealerweise bevor der Anwender dies überhaupt realisiert“, erklärt Beiter. Das senkt Ausfallzeiten und erhöht die Stabilität.

Der Fahrplan für den Umstieg

Eine sofortige Ablösung aller Altsysteme ist selten praktikabel oder finanzierbar. „Wir empfehlen, Legacy-Systeme schrittweise abzulösen“, rät Beiter. Dadurch bleiben die Risiken gering und es ist möglich, aus jedem Schritt zu lernen. Unternehmen sollten zunächst geschäftskritische Funktionen identifizieren, die sich in die Cloud oder auf ein modernes On-Premise-System verlagern lassen. Oft genüge es, einzelne Komponenten statt kompletter Systeme zu erneuern und Datenarchitekturen Cloud-fähig zu machen.

Für die folgenden zwölf Monate nennt Beiter drei Prioritäten:

  • Als Erstes gelte es, volle Transparenz über die bestehende Systemlandschaft inklusive Abhängigkeiten, Kosten und Risiken zu schaffen.
  • Darauf folgt der Aufbau einer modularen, Cloud-fähigen Zielarchitektur, in die geschäftskritische Anwendungen schrittweise migriert werden.
  • Der dritte Punkt betrifft Governance, Sicherheit und Prozesse, die von Anfang an mitgedacht werden müssen. Hier liefert eine Plattform wie WXP KI-gestützte Einblicke und konkrete Handlungsvorschläge. Cross-funktionale Teams binden alle Fachbereiche ein.

Diesen Weg muss niemand allein gehen: HP Managed Services fangen einen Teil der Betriebslast ab, die HP Professional Services begleiten Planung, Architektur und Governance der Transformation. Gemeinsam mit der WXP entsteht so ein durchgängiges Angebot von der Analyse bis zum laufenden Betrieb.

Wer die Prioritäten am Geschäftsnutzen ausrichtet und Transformation eng mit dem laufenden Betrieb verzahnt, erzielt schnell sichtbare Mehrwerte und plant Investitionen verlässlicher. So wird aus der Legacy-Falle ein planbarer Weg zu einer dynamischen, Cloud-basierten und sicheren IT.

Weitere Informationen über HP Managed Services und HP allgemein.

Mehr über HP Professional Services erfahren Sie in der folgenden Lösungsübersicht.

Teilen
Teilen