Nachhaltigkeit rückt immer mehr in den Mittelpunkt von Unternehmen. Druck von außen wie auch von Mitarbeitern ist dafür ausschlaggebend. Allerdings haben Firmen auch erkannt, dass gelebte Nachhaltigkeit nicht nur ein positives Image bedeutet, sondern sich auch positiv im Umsatz niederschlägt. Für viele Firmen ist das wichtigste Ziel, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Hinzu kommen Themen wie Recycling, die möglichst schonende Verwendung von Rohstoffen oder die Aufbereitung von Produkten (Refurbishing). Insgesamt eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für Unternehmen, die nicht nur Investitionen, sondern vor allem auch ein Umdenken bedeutet. Denn viele Organisationen müssen beispielsweise nicht nur an die eigenen Produktionsstätten denken, sondern entlang ihrer gesamten Lieferkette.

Flottenmanagement gestaltet Abläufe effizienter

Eine Möglichkeit für Unternehmen beziehungsweise ihre IT-Teams, Geräte effektiver und effizienter während ihres gesamten Lebenszyklus zu verwalten, ist ein Flottenmanagement-Tool. Die Systeme können nicht nur alle Geräte automatisch und remote aktualisieren. IT-Verantwortliche erhalten auch einen detaillierten Überblick über die gesamte Hardware- und Software-Landschaft. Die auf diese Weise gesammelten Daten lassen sich vielfältig analysieren – zum Beispiel hinsichtlich möglicher Performance-Probleme. IT-Teams sind so in der Lage, Fehler remote zu beheben, bevor sie auftreten. Aufwändige Anreisen entfallen und Emissionen aufgrund von Fahrten oder Flüge werden vermieden.

Mit einem intelligenten Device-Management – beispielsweise im Rahmen eines Leasing-Modells wie Device-as-a-Service – lassen sich zum Beispiel:

  • die Zahl ungenutzter Hardware im Unternehmen reduzieren
  • die Geräte bestmöglich auf die Anwender zuschneiden
  • die Übersicht über alle Geräte behalten und diese entsprechend effektiver verwalten.

Dabei muss es sich nicht immer um neue Geräte handeln: auch sogenannte refurbished oder aufbereitete Geräte, die wie neu sind, können zum Einsatz kommen. Hier findet bei vielen Unternehmen ein Umdenken zugunsten einer schonenderen Verwendung von Ressourcen statt.

Recyceln, wiederverwerten und aufarbeiten

Denn jahrelang galt: Begann eine neue Mitarbeiterin oder ein neuer Mitarbeiter im Unternehmen, erhielt sie oder er neue Geräte: Notebook, Smartphone, Zubehör und gegebenenfalls einen Drucker. Dies bedeutete nicht nur beständig wachsende Hardware-Flotte, sondern auch entsprechende Anschaffungskosten. Gleichzeitig stapelten sich in der IT-Abteilung die Geräte von Mitarbeitern, die das Unternehmen verlassen hatten. Diese Geräte waren noch nicht am Ende ihres Lebenszyklus, wurden aber nur in seltenen Fällen weiter genutzt. Das Ergebnis ist zum Teil bis heute ein wachsender „Berg“ ungenutzter, aber einsatzfähiger Geräte – und Investitionen, die im Schrank verstauben.

Viel klüger wäre, Unternehmen würden diese Geräte entweder neu konfigurieren oder refurbishen. Dadurch verlängert sich ihr Lebenszyklus, es werden weniger Rohstoffe verbraucht und die Umweltbilanz verbessert sich. Im Falle von wiederaufbereiteten Geräten merken Mitarbeiter nicht einmal, dass diese bereits vorher im Einsatz waren, denn sie bieten weiterhin die gleiche hohe Leistung. Ein weiterer Pluspunkt sind eingesparte CO2-Emissionen. Die meisten dieser Emissionen fallen bei der Produktion von Notebook, Drucker und Co. an. Durch eine längere Nutzung der Geräte lassen sich Emissionen einsparen, da weniger Neugeräte hergestellt werden müssen, und gleichzeitig werden Ressourcen geschont. Im Rahmen des sogenannten Revitalisierungsprogramms nimmt HP beispielsweise Notebooks zurück und bereitet diese wieder auf. Die Anfrage nach solchen wiederaufbereiteten Geräten wächst kontinuierlich – auch unter Business-Anwendern.

In vielen Unternehmen ist die IT-Ausstattung schön längst der größte CO2-Emittent. Nicht die nur Abteilung selbst, auch der Einkauf ist daher kontinuierlich auf der Suche nach Stellschrauben, um Emissionen zu reduzieren und die Nachhaltigkeit des Unternehmens zu erhöhen – denn nur so lassen sich ehrgeizige Klimaziele erreichen. Neben wiederaufbereiteten Geräten setzt der Einkauf auch auf Optionen wie Energieeffizienz, recycelbare Verpackungen oder die Reparaturfähigkeit von Geräten.

Nachhaltigkeit wird dank KI besser messbar

Nachhaltigkeit muss messbar sein, sonst können Unternehmen nicht überprüfen, ob sie ihre Klimaziele erreichen. Die entsprechenden Daten – etwa wie viel Verpackungsmüll eingespart wurde oder wie viele Geräte wiederaufbereitet statt neu angeschafft wurden – lassen sich sammeln, müssen dann aber analysiert werden. Hier kann Künstliche Intelligenz (KI) unterstützen. KI eröffnet langfristig neue Möglichkeiten, gesammelte Daten zu analysieren und kann Handlungsempfehlungen geben, an welchen Stellschrauben Firmen drehen können, um nachhaltiger zu werden.

Nachhaltigkeit: Wesentlicher Bestandteil der HP-Historie

Bei HP steht das Thema Nachhaltigkeit bereits seit der Gründung im Fokus – es ist sozusagen Teil der Unternehmens-DNA. HP verfolgt nicht nur selbst ambitionierte Nachhaltigkeitsziele, sondern unterstützt seine Kunden und Partner dabei, ihre Ziele ebenfalls zu erreichen. Dazu gehört auch, dass das Unternehmen bis 2040 Netto Null (Net Zero) sein möchte, sprich: es will die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette so weit wie möglich reduzieren und die verbleibenden CO2-Emissionen durch Kompensationen ausgleichen. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, bereitet HP etwa einen Teil seiner Notebooks auf und gibt sie an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus.

Aber auch beim Thema Drucken setzt HP auf Nachhaltigkeit – zum Vorteil seiner Kunden. Bereits seit mehr als 20 Jahren recycelt HP seine Tintenpatronen in einem geschlossenen Kreislauf-Verfahren. Das heißt: die Tintenpatronen werden in ihre Einzelteile zerlegt, der geschredderte Kunststoff wird zusammen mit Plastikflaschen, die sonst in den Weltmeeren gelandet wären, zu neuen Patronen verarbeitet.

Generell setzt sich HP ehrgeizige Ziele, um eines der nachhaltigsten Unternehmen der Welt zu werden – und den Lebenszyklus seiner produzierten Geräte zu verlängern. Dazu gehören nicht nur Investitionen in die Entwicklung nachhaltiger Produkte, sondern auch in die Wiederaufforstung von Wäldern. HP produziert Papier aus zertifiziert nachhaltigen Quellen und ersetzt die Anzahl der gedruckten Seiten, indem es Waldflächen schützt und wieder aufforstet. In Deutschland geschieht dies beispielsweise in Zusammenarbeit mit der Organisation PLANT-MY-TREE.

Interessante Einblicke in die konzernweiten Maßnahmen von HP für mehr Nachhaltigkeit erhalten Sie im HP-Nachhaltigkeitsbericht 2022.

Wie Sie mit HP Produkten und Services Ihre Umweltbilanz entscheidend verbessern können, erfahren Sie in dieser Broschüre.

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