Die Idee einer Kreislaufwirtschaft hat in den letzten Jahren stark an Aufmerksamkeit gewonnen, da sich die Welt verstärkt mit Umweltfragen auseinandersetzt. Derzeit leben wir in einer so genannten linearen Wirtschaft, in der endliche Ressourcen für die Herstellung von Produkten abgebaut und dann benutzt und weggeworfen werden. Im Gegensatz dazu ist die Kreislaufwirtschaft ein System, das auf der Regeneration von Materialien oder Produkten basiert, mit dem Ziel die Produktion nachhaltiger beziehungsweise umweltfreundlicher zu gestalten.
Laut der Ellen MacArthur Foundation, einer führenden Stimme in der Kreislaufwirtschaft, kann diese dazu beitragen, die 45 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen zu eliminieren, die nicht allein durch die Umstellung auf erneuerbare Energien gesenkt werden können.
IT spielt entscheidende Rolle bei der Erreichung von Nachhaltigkeitszielen
Die Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft wird nicht nur von Verbrauchern vorangetrieben, die ethisch motivierte Kaufentscheidungen treffen, sondern auch von Unternehmen, die von ihren Regierungen zunehmend unter Druck gesetzt werden, signifikante Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Die IT spielt eine immer wichtigere Rolle, wenn es darum geht, Unternehmen bei der Erreichung dieser Ziele zu unterstützen. Die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft finden dabei zunehmend Eingang in die IT-Beschaffungsprozesse. CIOs sind deshalb gefordert, die Umweltauswirkungen der bestehenden und neuen Infrastruktur ihrer Unternehmen zu minimieren und sicherzustellen, dass nachhaltige Technologien offensiv eingesetzt werden.
Laut IDC wird sich der Erfolg in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) bis zum Jahr 2026 als einer der drei wichtigsten Entscheidungsfaktoren für den Kauf von IT-Geräten entwickeln. IDC geht außerdem davon aus, dass die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten die Nachfrage nach gebrauchten IT-Geräten steigern wird[1].
Die Rolle des CIOs bei der Verwirklichung der Kreislaufwirtschaft
Eine Strategie für die Kreislaufwirtschaft muss den gesamten Produktlebenszyklus berücksichtigen. IT-Teams müssen folglich den gesamten Lebenszyklus eines Produkts oder einer Dienstleistung betrachten – von der Gewinnung der Rohstoffe über die Herstellung, den Vertrieb und die Nutzung bis hin zur Entsorgung. Auf diese Weise können Unternehmen die mit ihrem Technologie-Stack verbundenen Umweltkosten besser verstehen und dem Teil im Lebenszyklus eines Produkts besondere Aufmerksamkeit schenken, der besonders ressourcenintensiv oder umweltschädlich ist.
Lifecycle-Management kann Unternehmen auch dabei helfen, den von ihnen erzeugten Elektroschrott zu reduzieren, indem eine nachhaltigere Entsorgung betont wird. Unternehmen sollten den Schwerpunkt auf Reparatur, Aufarbeitung und Wiederaufbereitung legen. Gleichzeitig sollten sie beim Kauf neuer Technologie darauf achten, ob die Nachhaltigkeitsziele des Herstellers bei der Entwicklung, Herstellung, Nutzung und Wiederverwertung mit den eigenen Zielen übereinstimmen.
Dieser Ansatz bringt Unternehmen nicht nur ihren eigenen Nachhaltigkeitszielen näher. Untersuchungen von IDC zeigen auch, dass die Einbeziehung der Kreislaufwirtschaft dazu beitragen kann, das Markenimage um 45 Prozent zu verbessern und sowohl die betriebliche als auch die Kosteneffizienz um 50 Prozent zu steigern[2].
HP setzt auf Kreislaufwirtschaft
IT-Teams, die ihr Unternehmen auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft unterstützen, benötigen zwingend Tools zur Messung, Überwachung und Kommunikation ihrer Fortschritte, um sicherzustellen, dass sie auf dem richtigen Weg sind und um den Erfolg ihrer Maßnahmen zu belegen. Diese Tools helfen Unternehmen, die Anstrengungen im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeitsziele nachzuverfolgen, Transparenz in die End-to-End-Prozesse zu bringen und die Einhaltung von Compliance-Vorgaben zu kontrollieren.
HP hat sich als Hersteller der Kreislaufwirtschaft verschrieben und kann Organisationen helfen, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele im Blick zu behalten. Das Unternehmen nutzt aktuell 100 Prozent erneuerbaren Strom für die Endmontage von über 95 Prozent seiner PC- und Display-Produkte weltweit. Der HP Device Recovery Service stellt sicher, dass ausgemusterte Geräte sicher gesammelt, gereinigt und wiederhergestellt oder verantwortungsvoll recycelt werden.
[1] Quelle: IDC FutureScape: Worldwide Sustainability/ESG 2023 Predictions, Doc #US48709922, Oct 2022
[2] Quelle: IDC, The Circular Economy: Why IT Vendors Need to Pay Attention, Doc #DR2023_LL4_SM, March 2023
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