Zufriedene Mitarbeitende wirken sich in vielfältiger Weise positiv auf ein Unternehmen und dessen Wettbewerbsfähigkeit aus. Eine hohe emotionale Bindung zeigt sich in mehr Eigeninitiative, höherer Leistungsbereitschaft und größerem Verantwortungsbewusstsein.

Doch wie entsteht diese Zufriedenheit – und wie lässt sie sich gezielt fördern? In der hybriden Arbeitswelt gehört die digitale Mitarbeitererfahrung (DEX) zu den entscheidenden Faktoren, die das persönliche Arbeitserleben prägen. Jeder Mausklick, jedes virtuelle Meeting, aber auch jeder Kontakt mit dem IT-Support-Team kann eine positive oder negative Erfahrung bedeuten –  und sich entsprechend auf die Zufriedenheit auswirken.

Leistungsfähige Tools für das Management digitaler Erfahrungen sind somit ein wirksamer Hebel für mehr Mitarbeiterzufriedenheit in Unternehmen. Das bestätigt auch eine aktuelle Studie des Software-Herstellers Ivanti: Demnach sind 87 Prozent der IT-Experten überzeugt, dass sich eine starke DEX positiv auf die Produktivität der Mitarbeitenden auswirkt. 85 Prozent sehen positive Effekte auf die Zufriedenheit, 77 Prozent auf die Mitarbeiterbindung.

Technologie als Wettbewerbsfaktor – und als Schwachstelle

Dass diese Überzeugung dringend mit gelebter Praxis unterlegt werden muss, zeigen aktuelle Daten aus dem HP Work Relationship Index 2025 (WRI): Nur 19 Prozent der Mitarbeitenden weltweit geben an, eine wirklich erfüllende Beziehung zu ihrer Arbeit zu haben. Rund die Hälfte derjenigen, die unzufrieden sind, nennt mangelhafte Technologie als einen der Hauptgründe. Noch überraschender ist, dass Führungskräfte und Entscheider in dieser Erhebung sogar unzufriedener sind als im Vorjahr – und das, obwohl gerade sie Abhilfe schaffen könnten.

Nur 19 Prozent der Wissensarbeiter in Deutschland haben eine gesunde Beziehung zur Arbeit. Jeweils 40 Prozent befinden sich in einer kritischen bzw. sehr kritischen Zone.

Die gute Nachricht: Dieselben Befragten sehen in Technologie – und konkret im gezielten Einsatz von KI – einen der wirkungsvollsten Hebel, um ihre Situation zu verbessern. DEX ist damit nicht länger ein Nice-to-Have für IT-Abteilungen, sondern ein strategisches Instrument, das  Produktivität, Bindung und Innovationskraft direkt beeinflusst.

Von reaktiv zu proaktiv: Was DEX wirklich bedeutet

Traditionell agiert der IT-Support reaktiv: Ein Problem tritt auf, ein Ticket wird eröffnet, das Problem wird behoben. Dieser Ansatz kostet Zeit, Nerven und Produktivität – auf beiden Seiten. DEX dreht dieses Prinzip um. Anstatt auf Störungen zu warten, werden potenzielle Probleme bereits erkannt, bevor sie entstehen. Die HP Workforce Experience-Plattform (WXP) setzt dabei an fünf zentralen Bereichen an:

  • PC und Drucker
  • Meeting-Räume
  • Asset Management
  • proaktive Fehlerbehebung und
  • IT-Sicherheit

Das klingt zunächst nach technischer Infrastruktur. Tatsächlich ist es mehr: Wenn Systeme reibungslos laufen, wenn Mitarbeitende nicht durch Abstürze, veraltete Hardware oder schleppende Verbindungen ausgebremst werden, entstehen Freiräume – für konzentriertes Arbeiten, für Kreativität, für die Aufgaben, die wirklich zählen. Human-centric IT bedeutet in diesem Sinne nicht, Technologie zu vermenschlichen – sondern sie so zu gestalten, dass sie den Menschen konsequent unterstützt und in den Mittelpunkt stellt.

Praxistest bei B. Braun: Vom Endgerät zur Erfahrung

Wie dieser Anspruch in der Praxis aussieht, zeigt das Beispiel des Medizintechnik- und Pharmaunternehmens B. Braun SE. Das Unternehmen verwaltet weltweit rund 60.000 Endgeräte – eine Größenordnung, bei der jede manuelle Reaktion auf Systemprobleme schlicht nicht mehr skaliert. Die IT-Strategie bei B. Braun folgt daher dem Prinzip höchstmöglicher Standardisierung und Automatisierung, mit dem Ziel, IT als echten Enabler für die Mitarbeitenden zu positionieren.

Dirk Kröning, Director Digital Workplace bei B. Braun SE, beschreibt auf den Hamburger IT-Strategietagen 2026 den Einstieg in DEX ehrlich: Die HP Workforce Experience-Plattform (WXP) wurde ursprünglich nicht als DEX-Lösung eingeführt, sondern lediglich als Teil der Endgerätebeschaffung mitlizenziert. „Wir hatten DEX gar nicht auf dem Schirm – wollten aber mehr als nur Hardware“, so Kröning. Aus dieser pragmatischen Ausgangslage entwickelte sich schnell ein strategischeres Interesse.


Erfahren Sie in dieser Demo, wie HP WXP in der Prasis funktioniert.

Denn schon die ersten, vermeintlich einfachen Diagnosen brachten greifbaren Mehrwert: Die Plattform prüft automatisch, ob Geräte regelmäßig neu gestartet werden – eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung, da viele Updates erst nach einem Neustart vollständig installiert werden. Noch wirkungsvoller ist die vorausschauende Analyse von Akku- und Festplattenkapazitäten: Bevor eine Komponente ausfällt, schlägt das System Alarm. IT-Teams können reagieren, bevor ein Mitarbeiter überhaupt etwas bemerkt.

Potenzial vorhanden – Reise hat gerade erst begonnen

Nach rund zwei Jahren Erfahrung mit HP WXP zieht B. Braun ein positives Fazit. Messbare Auswirkungen auf die Mitarbeiterzufriedenheit lassen sich zwar noch nicht beziffern – eine systematische Befragung der Belegschaft mit einem entsprechenden, integrierten Tool steht noch aus. Doch die Richtung ist klar. DEX habe bei B. Braun einen sehr hohen Stellenwert, betont Kröning, und das Ziel sei eindeutig: „Aus einer reaktiven eine proaktive IT machen – weil das ein Hebel ist, um Mitarbeiter zufriedener und IT-Teams effizienter zu machen.“ Und auf die Frage, ob die Zukunft der Arbeit überhaupt ohne DEX funktionieren kann, gibt er eine unmissverständliche Antwort: Nein.

Der Mensch bleibt entscheidend

Was macht nun eine DEX-Lösung zu einer guten DEX-Lösung? Kröning nennt konkrete Anforderungen: lückenlose End-to-End-Telemetrie vom Netzwerk bis zur User Experience, KI-gestützte Prozessorchestrierung, proaktive Problemerkennung und erweiterte kollaborative Fähigkeiten – etwa, wenn ein Mitarbeitender wiederholt wegen desselben Problems beim Support anruft, was auf ein systemisches Thema hinweist. HP WXP erfülle diese Anforderungen ganzheitlicher als viele andere Lösungen, so sein Eindruck – wobei er auch die Möglichkeit sinnvoller Ergänzungen, etwa im Bereich Security, ins Spiel bringt.

Seinen vielleicht wichtigsten Hinweis gibt Kröning am Ende: Tools bleiben Tools – solange Menschen sie nicht aktiv weiterentwickeln. Das ist keine Einschränkung des DEX-Konzepts, sondern sein eigentliches Versprechen. Indem die Plattform IT-Teams von Routineproblemen entlastet, schafft sie Kapazitäten für genau das: strategische Partnerschaft mit den Fachbereichen, Weiterentwicklung im Sinne einer Human-centric IT und echte Gestaltung des digitalen Arbeitsplatzes. B. Braun ist auf diesem Weg – und DEX ist der Kompass.

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