Wenn Teams an verschiedenen Standorten verteilt sind, die Arbeitszeiten variieren und praktisch jeder, den Sie unterstützen, besondere technische Anforderungen hat, kann die Hybridarbeit schnell unkontrollierbar erscheinen. Aber das ist nicht so! Es dauert nur eine Weile, bis sich die Muster erkennen lassen.
Die Menschheit brauchte fast 300.000 Jahre und die Genialität von Nikolaus Kopernikus, um zu erkennen, dass die Bewegungen bestimmter Lichter am Himmel nicht zufällig waren, sondern Planeten darstellten, die sich um die Sonne drehten. Und in den nur 500 Jahren seit dieser Entdeckung hat sich unser Wissen über das Universum durch die Erforschung von Galaxien bis hin zu subatomaren Teilchen enorm erweitert. Es ist daher vollkommen verständlich, dass es einige Jahre gedauert hat, bis Mitarbeiter, IT-Teams und Führungskräfte klar erkennen konnten, wie Hybridarbeit funktioniert.
Die Muster in der hybriden Arbeit zeigen sich immer deutlicher und interessanterweise stimmen sie mit Prinzipien überein, wie wir sie im Universum und der Natur erkennen, wie das Beispiel Erwin Schrödinger zeigt.
Digitale Tools schaffen Verbindung – und Verbundenheit
Erwin Schrödinger – genau, der mit der Katze – hat den Begriff „Quantenverschränkung“ geprägt. Dies beschreibt ein Phänomen, bei dem zwei Teilchen, sobald sie miteinander verbunden sind, in Verbindung bleiben und sich gegenseitig unmittelbar beeinflussen, unabhängig davon, ob sie sich direkt nebeneinander oder auf unterschiedlichen Seiten einer Galaxie befinden.
In der hybriden Zusammenarbeit streben wir einen ähnlichen Grad der Verflechtung von Teammitgliedern an, damit deren Aufgaben trotz geografischer Trennung aufeinander abgestimmt werden. Hier kommen starke Unterstützungssysteme und digitale Tools ins Spiel. Echtzeit-Kommunikationsplattformen und gemeinsam genutzte Dokumente sind absolut erforderlich, um geographisch verteilte Teams so zu vernetzen, als würden sie Seite an Seite arbeiten. Erst jetzt erkennen wir wirklich, wie wichtig solche Verbindungen bei der hybriden Arbeit sind.
Verbundenheit ist die Quantenverschränkung der hybriden Arbeit
Der HP Work Relationship Index Report 2024 zur Hybridarbeit zeigt, dass sich 43 Prozent der Knowledge Worker in hybriden Umgebungen nicht mit ihren Kollegen verbunden fühlen. Dieser Mangel an Verbundenheit hemmt erwiesenermaßen die Kreativität und Produktivität. Der Bericht stellt auch fest, dass es beträchtliche Auswirkungen hat, wenn sich die Arbeitnehmenden integriert fühlen.
Bei Arbeitnehmenden, die eine gesunde Arbeitseinstellung haben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich mit dem Unternehmen verbunden fühlen, über 2,5 Mal so hoch, und sie haben 2,5-mal mehr Vertrauen in die technologischen Entscheidungen ihres Unternehmens. Eigentlich ist die Verbundenheit die Quantenverschränkung der hybriden Arbeit. Wenn man diese entsprechend fördert, wird man einen höheren Teamzusammenhalt und Produktivität feststellen.
Feedbackschleifen helfen bei Echtzeit-Monitoring und -Anpassung
Feedbackschleifen sind Systeme, in denen der Output eines Prozesses den Prozess selber beeinflusst. Das hat einen Kreislauf kontinuierlicher Anpassung zur Folge. Dieses Konzept findet sich in biologischen Prozessen wie der Regulierung der Körpertemperatur und in mechanischen Systemen wider und wurde von James Clerk Maxwell erforscht. Für Maxwell waren Feedbackschleifen wichtig, da es nicht praktikabel ist, einen Techniker oder Mechaniker mitten im System zu platzieren, um es Tag und Nacht zu überwachen und anzupassen. Dasselbe gilt für IT-Teams, die versuchen, ein hybrides Mitarbeiterteam am Laufen zu halten.
Was Maxwell in Feedbackschleifen erforschte, war ein direkter Vorläufer der modernen KI-gestützten prädiktiven Analytik, die Feedbackschleifen nutzt, um den Zustand von Hardware zu überwachen und Probleme vorherzusagen, bevor sie auftreten. In hybriden Arbeitsumgebungen helfen diese Tools IT-Teams dabei, Probleme wie Festplattenausfälle zu verhindern und so Ausfallzeiten und Datenverluste zu vermeiden.
Suchen Sie nach Technologien – von PCs bis hin zu Konferenzsystemen –, die nicht nur den Enduser dienen, sondern auch Funktionen zur Fernverwaltung enthalten. Solche Feedbackschleifen sorgen dafür, dass alle in Ihrem Team ihr Bestes geben können, egal wo sie sich befinden.
Muster erkennen
Seien Sie geduldig, wenn sich Ihre hybriden Arbeitsmuster noch nicht klar zeigen. Sie befinden sich auf dem richtigen Weg. Denken Sie nur daran, wie viel wir in den 500 Jahren, seit Nikolaus Kopernikus die Ordnung des Sonnensystems entdeckte, über Muster gelernt haben. Umgeben Sie sich mit klugen Partnern, die ständig nach Antworten suchen und sie auch finden. Die Muster der hybriden Arbeit werden dann klar und beginnen, für Sie zu arbeiten.
HP und Poly helfen Ihnen, im komplexen Umfeld der hybriden Arbeit den Überblick zu bewahren und Muster zu nutzen, um effiziente, kollaborative, sichere und gut verwaltbare Lösungen zu entwickeln.
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