Sensible Daten sind eine Währung für Cyber-Kriminelle – und dies in wörtlichem Sinne: Im Darknet werden komplette Identitätsdatensätze bestehend aus Reisepass- und Personalausweisnummern, Telefonnummern und Bankdaten ab einem Preis von nur zehn US-Dollar angeboten. Gesundheitsakten bringen bis zu 280 Euro, Kreditkartendaten sind bereits ab 20 Euro zu haben, so der Dark Web Price Index 2025 von Deep Strike.
An diesen Beispielen wird schnell klar, wie wertvoll solche Daten für Cyber-Kriminelle sind: Sie gewährleisten ihnen ein regelmäßiges „Einkommen“. Für Behörden und Unternehmen bedeutet dies, die gespeicherten Daten müssen besonders gut abgesichert werden. Und das nicht nur, weil personenbezogene Informationen laut Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung geschützt sein müssen. Neben rechtlichen Sanktionen aufgrund einer Verletzung der DSGVO droht Firmen, die Opfer eines Cyber-Angriffs werden, ein massiver Reputationsschaden sowie Vertrauensverlust.
Angesichts der attraktiven Margen bleiben Endgeräte jeder Art ein attraktives Ziel für Cyber-Kriminelle. Notebooks, Drucker, Router oder andere vernetzte Hardware dient als Einfallstor in die Netzwerke von Behörden und Unternehmen. Darüber erhalten sie Zugriff auf sensible Daten oder geistiges Eigentum und gefährden aufgrund des angerichteten Schaden schlimmstenfalls das wirtschaftliche Überleben der angegriffenen Firmen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Täglich 119 bekannt gewordene neue Schwachstellen und 280.000 neue Malware-Varianten (laut BSI Lagebericht zur IT-Sicherheit 2025) erfordern gezielte Sicherheitsmaßnahmen, um Dokumente, Informationen und Anwendungen zu schützen.

Die Schäden für die deutsche Wirtschaft sind entsprechend hoch: Sie betrugen gemäß einer im Jahr 2025 durchgeführten Erhebung des Bitkom zirka 202 Milliarden Euro – so das Bundeslagebild Cybercrime 2025, das die Bundesregierung im Mai 2026 veröffentlichte. Im Vergleich zum Vorjahr sind sie damit insgesamt um mehr als 24 Milliarden Euro angestiegen.
Die HP Sure Station: Sensible Daten auf Basis behördlicher Sicherheitsstandards schützen
Häufig setzen Cyber-Kriminelle darauf, Endgeräte wie Notebooks zu infiltrieren und als Einfallstor zu nutzen. Die HP Sure Station bietet hier einen verstärkten Schutz vor Angriffen und ist damit nicht nur interessant für den Schutz sensibler Daten von Behörden und Unternehmen, die zu den sogenannten kritischen Infrastrukturen gehören. Das hochsichere Notebook verschlüsselt alle Informationen auf Basis der vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) definierten Anforderungen des Sicherheitsstandards VS-NfD (Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch). HP liefert mit seiner Lösung HP Sure Station eine abgesicherte Hardware in Kombination mit Software von spezialisierten deutschen Technologiepartnern. Die HP Sure Station Notebooks sind von genua, einem Unternehmen der Bundesdruckerei Gruppe, sowie von NCP und Rohde & Schwarz Cybersecurity zertifiziert für den Einsatz der vom BSI zugelassenen Sicherheitslösungen.

HP Sure Station verfügt zudem über eine umfangreiche Sicherheitsarchitektur: Die Hardware ist bereits ab Werk mit einer Reihe integrierter Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet. Dazu gehört beispielsweise der nahtlose Schutz der Notebooks innerhalb der Lieferkette (HP Supply Chain Security) vor physischer Gerätemanipulation (HP TamperLock), er auch eine transparente, auditierbare Lieferkette einschließt inklusive nachvollziehbarer Herkunft der Hardware. Spezielle BIOS-Sicherheitsfunktionen (wie HP Sure Start) gewährleisten ein sicheres Booten des Geräts, während HP Sure View, ein integrierter Blickschutz, visuelle Angriffe beim Arbeiten im öffentlichen Raum verhindert.
HP Sure Click Enterprise ermöglicht die sichere Nutzung des Internets sowie das sichere Öffnen von E-Mail-Anhängen und schützt mittels einer sicheren Micro-Virtualisierung das Notebook. Auf diese Weise sind Nutzer – so wie es das BSI empfiehlt – beim Zugriff auf das Internet beispielsweise vor Malware geschützt.
Künstliche Intelligenz: Höherer Datenschutz, aber auch höhere Anfälligkeit vor Angriffen
Doch KI kann sich als zweischneidiges Schwert herausstellen. Sie schützt nicht nur vor Bedrohungen – Cyber-Kriminelle setzen sie immer öfter dazu ein, Schwachstellen zu finden und Schadsoftware schneller an Sicherheitssysteme in Unternehmen und Behörden anzupassen. Mithilfe generativer KI lassen sich Angriffe automatisieren, personalisieren und in großem Umfang durchführen.

Unternehmen setzen ihrerseits KI ein, um die eigenen IT-Infrastrukturen – inklusive Endgeräte – besser zu schützen. So analysieren moderne Sicherheitssysteme mit Hilfe von KI große Datenmengen in Echtzeit, erkennen ungewöhnliche Aktivitäten ebenso wie „False Positives“ frühzeitig und reagieren automatisiert auf potenzielle Bedrohungen. KI unterstützt zudem bei der Identifikation neuer Angriffsmuster, priorisiert Sicherheitsrisiken und wehrt Cyber-Angriffe ab, soweit möglich. Die HP Sure Station ist hier ein integraler Bestandteil, um Attacken zu erkennen und zu verhindern. Damit entwickelt sich KI zu einem zentralen Faktor beim „Hase-und-Igel-Spiel“ zwischen Unternehmen und Behörden auf der einen Seite und Cyber-Kriminellen auf der anderen.
Fazit: Unternehmen und Behörden können ihre Sicherheit dank entsprechender Notebooks erhöhen
Der Einsatz der HP Sure Station Notebooks und entsprechender Software erhöht nicht nur die Sicherheit für Anwender, sondern auch für Unternehmen und Behörden insgesamt. Daten werden vielschichtig gesichert und lassen sich deutlich weniger schnell ausspähen. Die HP Sure Station ist damit die erste rote Linie für Cyber-Kriminelle und ein komplexer Rundum-Schutz vor Angriffen. Die Geräte sind weniger leicht als Einfallstor für Angriffe nutzbar. Damit eignen sie sich nicht nur bestens für den Einsatz in Behörden, sondern auch in Unternehmen, die zu den Kritischen Infrastrukturen gehören.
Allerdings: Auch wenn die HP Sure Station in Kombination mit KI die Daten bestmöglich schützt, dürfen Unternehmen, Behörden, Anwender und IT-Teams die Grundlagen der Cyber-Sicherheit nicht außer Acht lassen: Cyber-Security ist kein 100 Meter Lauf – es ist ein endloser Wettkampf zwischen immer neuen Angriffsvektoren und dem kontinuierlichen Optimieren der Schutzmechanismen. Dazu gehören regelmäßige Security-Updates, Multi-Faktor-Authentifizierung und eine umfassende Zugriffskontrolle – so auch die Empfehlungen des BSI in einem aktuellen Blog zum Thema „Neue Zeitrechnung in der Cybersicherheit“.

